ArbeitslädenPLUS nur noch bis Jahresende geöffnet

Beratung für Arbeitssuchende und Unternehmer in Grünau und Leipziger Osten endet zum 31.12.2018 (Pressemitteilung der Stadt Leipzig vom 12.10.2018)

Die Beratungen für Arbeitssuchende und Unternehmer in den sogenannten ArbeitslädenPLUS im Grünauer Stadtteilladen und am Torgauer Platz können nur noch bis zum Jahresende angeboten werden. Die Projektförderung des Bundesbauministeriums und des Europäischen Sozialfonds in den Soziale-Stadt Gebieten Leipziger Osten und Grünau läuft zum Jahresende planmäßig aus.

Aus diesem Grund sind die Arbeitsläden nur noch bis Ende Oktober wie gewohnt Montag und Donnerstag 10 bis 17 Uhr und Freitag 10 bis 13 Uhr sowie zusätzlich im Leipziger Osten Dienstag 12 bis 17 Uhr geöffnet. Im November wird dann jeweils montags eine offene Sprechstunde von 12 bis 17 Uhr im Stadtteilladen Grünau (Stuttgarter Allee 19) angeboten. Im Leipziger Osten können sich Ratsuchende jeweils dienstags von 12 bis 17 Uhr (Torgauer Platz 1, 3. Etage, Raum 309) an die Mitarbeiter/innen der ArbeitslädenPLUS wenden. Geplante Veranstaltungen, zum Beispiel das Beratungsangebot „Ostwärts“, finden weiterhin statt. Telefonisch sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des ArbeitsladenPlus bis zum Ende der Projektlaufzeit unter den Telefonnummern 0341 94674269 (Grünau) und 0341 5664511 (Leipziger Osten) erreichbar.

Das Projekt „MehrWertQuartier“ wird im Rahmen des ESF-Bundesprogramms „Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier – BIWAQ“ durch das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat und den Europäischen Sozialfonds gefördert. Seit 2015 wurde es in den Soziale-Stadt Gebieten Leipziger Osten und Grünau umgesetzt. In den vergangenen 3,5 Jahren wurden durch die Mitarbeiter der ArbeitslädenPLUS über 650 Arbeitsuchende und mehr als 400 Unternehmer betreut und beraten. Ziel der Beratungen ist die Unterstützung der Arbeitssuchenden bei der beruflichen Orientierung und der Arbeitssuche sowie bei Unternehmen die Hilfe und Unterstützung bei der betrieblichen Weiterentwicklung und der Schaffung neuer Arbeitsplätze.

Mit dem ESF-Bundesprogramm BIWAQ werden arbeitsmarktpolitische Projekte in den Quartieren des Städtebauförderungsprogrammes Soziale Stadt gefördert, die die nachhaltige Integration von arbeitslosen/langzeitarbeitslosen Frauen und Männern ab 27 Jahre in Beschäftigung fördern und zu einer Stärkung der lokalen Ökonomie beitragen. Über die Verknüpfung mit weiteren Handlungsfeldern der integrierten Stadtentwicklung soll ein zusätzlicher Quartiersmehrwert bewirkt werden.

Aktuell gibt es in Leipzig drei Soziale-Stadt Gebiete (Paunsdorf, Grünau, Kerngebiet Leipziger Osten). Die Stadt Leipzig hat sich entsprechend der 2017 veröffentlichten Richtlinie, die den Fokus auch auf die Digitalisierung legt, für ein neues Projekt im Rahmen der Förderphase 2019 bis 2022 beworben. Im Rahmen eines Wettbewerbsverfahrens wurden bundesweit 37 Interessenbekundungen, darunter Leipzig, für eine Antragstellung ausgewählt. Die Stadt Leipzig hofft, mit dem neuen Projekt ab Januar 2019 starten zu können.

Quelle: Pressemitteilung der Stadt Leipzig vom 12.10.2018

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